Memmingen
27.01.2017 / Memmingen

„Chancenland Bayern”

Staatsminister Dr. Marcel Huber spricht beim CSU-Neujahrsempfang im Kolbe-Haus

„Bayern ist Chancenland”. Dieses Motto stellte der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes Angelegenheiten und Sonderaufgaben, Dr. Marcel Huber, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen beim diesjährigen Neujahrsempfang der CSU im Maximilian-Kolbe-Haus. „Den Menschen in Deutschland und insbesondere im Freistaat Bayern ist es noch nie so gut gegangen wie heute. Doch wir müssen mit den Errungenschaften sorgsam umgehen und sie schützen um sie zu behalten”. Musikalisch begleitet an der Querflöte hat die Veranstaltung die junge Musikschulstudentin Isabel Haslach.


„Wir leben in einer sozialen Sicherheit die weltweit ziemlich einmalig ist. Und wir haben einen lange nicht für möglich gehaltenen Wohlstand erreicht um den uns viele beneiden”. Mit dieser Aussage begann Dr. Marcel Huber seinen Vortrag nachdem zunächst der CSU-Kreisvorsitzende Christoph Baur und der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek gemeinsam die zahlreichen Gäste der Neujahrsveranstaltung begrüßten. „Das vergangene Jahr ging mit allerhand weltpolitischen Widrigkeiten zu Ende”, betonte indes Bürgermeisterin Margareta Böckh. „Wir hoffen, dass wir 2017 mit mehr politischem Dissens abschließen können”. Manfred Schilder, Stadtrat und CSU-Oberbürgermeisterkandidat, wies auf das gemeinsame gesellschaftliche Engagement mit Dr. Huber hin und dankte dem Staatsminister für die Entbürokratisierung des Ehrenamtes. „Die ausufernde Bürokratie schmälert die Freude am Ehrenamt. Wichtig ist hier mehr Wertschätzung”. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die Menschen mehr Anerkennung erhalten, denn nichts motiviert mehr als ein ehrliches Dankeschön für gute Arbeit. Nahezu jeder Zweite in Bayern engagiert sich ehrenamtlich. Bayerns Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber ist treibende Kraft, wenn es um das Thema „Brauchtum ohne Bürokratie” geht. Schilder begründete seine Oberbürgermeister Bewerbung auch dami: Wir Stadträte haben eine gewisse Verantwortung für die Bürger der Stadt. „Mir liegt das Wohlergehen der Bürger und die Weiterentwicklung unserer schönen Stadt am Herzen”. Ich bin Memminger und ein Mann aus der Mitte der Gesellschaft, verwurzelt auf einem christlichen Wertefundament. Ich lege großen Wert auf das Miteinander. Ich bin TeamPlayer, gleichzeitig leistungsorientiert und Realist. Ich nehme deshalb den Mut für mich in Anspruch mich dieser Aufgabe zu stellen”. Indes ergänzte Marcel Huber, der sich begeistert von der Vorstellungsrede des OB-Kandidaten zeigte, seinen Vortrag „Chancenland Bayern” um die medizinische Versorgung. Nach dem die Menschen immer älter werden kommt der medizinischen Versorgung eine immer größere Bedeutung zu. Einen hohen Stellenwert genieße auch unser Bildungsangebot. Bayern steht hier im Vergleich der übrigen Bundesländer an vorderster Stelle. Dazu kommt eine geringe Arbeitslosigkeit. Bayern ist hier die Lokomotive für Deutschland. Und Deutschland die Lokomotive für Europa”. Wir haben praktisch Vollbeschäftigung. Bayern schuf in den letzten zehn Jahren insgesamt 1 Million neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und verringerte die Jugendarbeitslosigkeit um zwei Drittel. Aber diese Erfolge und nachhaltiges Wachstum sind keine Selbstläufer. Der Bayerische Weg moderner Zukunftspolitik heiße deshalb: Erstens keine neue Schulden und zweitens kraftvolles Handeln für die Zukunft. Drittens Entlastung für Unternehmen und Bürger bei Steuern und Bürokratie. Und wir leben hier so sicher wie kaum anderswo in der Welt, dank einer sichtbaren Polizeipräsenz. Doch all diese Dinge sind nicht selbstverständlich. Wir müssen täglich kämpfen, dass es so bleibt. Auch Europa muss stabil bleiben. Deshalb muss uns die Bewältigung des Flüchtlingsproblems als große Herausforderungen alsbald gelingen. 

Text und Foto: Johannes Wiest

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